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Helicobacter-Bakterien sind winzige, spiralförmige Überlebenskünstler. Während die meisten Bakterien durch die aggressive Magensäure des Hundes sofort abgetötet werden, hat sich Helicobacter perfekt angepasst. Er bohrt sich tief in die schützende Schleimhaut der Magenwand ein und nistet sich dort ein. Das Problem: Viele gesunde Hunde tragen diesen Keim in sich, ohne jemals krank zu werden. Erst wenn das Immunsystem schwächelt, der Hund unter Dauerstress steht oder sich die Magenumgebung verändert, vermehren sich die
Bakterien explosionsartig und führen zu schmerzhaften Entzündungen.
Wie steckt sich ein Hund mit Helicobacter an?
Die Ansteckung mit Helicobacter-Bakterien erfolgt meistens von Hund zu Hund über den sogenannten fäkal-oralen oder oral-oralen Weg. Das bedeutet: Nimmt ein Hund beim Schnüffeln oder Ablecken Spuren von infiziertem Kot, Speichel oder Erbrochenem eines anderen Tieres auf, wandern die Keime direkt in seinen Magen. Auch verunreinigtes Trinkwasser aus Pfützen oder stehenden Gewässern kann eine Infektionsquelle sein. Ein starkes Immunsystem kann die Keime oft in Schach halten, bei Welpen oder geschwächten Hunden stecken sie sich dagegen schneller an.
Die Symptome – Woran erkennst du den Keim?
Ein Befall mit Helicobacter äußert sich meistens durch wiederkehrende Magen-Darm-Probleme. Typische Warnzeichen sind häufiges Erbrechen (oft am Morgen und mit gelblichem Schaum oder Schleim), starkes Magenknurren, Sodbrennen mit ständigem Schmatzen sowie plötzliche Futterverweigerung. Manche Hunde zeigen auch ein starkes Bedürfnis, Erde oder unverdauliche Dinge zu fressen, um den brennenden Schmerz im Magen zu lindern. Da die Symptome einer normalen Magenübersäuerung ähneln, wird der Keim oft erst spät entdeckt.
Diagnose im Labor – Wie wird der Keim nachgewiesen?
Da man Helicobacter nicht einfach im Blut sehen kann, braucht es spezielle Untersuchungen. Die sicherste Methode ist eine Magenspiegelung (Endoskopie) durch den Tierarzt, bei der winzige Gewebeproben der Magenwand entnommen und im Labor untersucht werden. Wer seinem Hund keine Vollnarkose zumuten möchte, kann als ersten Schritt einen PCR-Test über eine Sammelkotprobe von drei aufeinanderfolgenden Tagen machen lassen. Findet das Labor dort Helicobacter-DNA, ist das ein starker Hinweis auf eine aktive Besiedlung.
Schulmedizin contra Naturheilkunde – Der Behandlungs-Check
In der klassischen Tierarztpraxis wird ein nachgewiesener, krankmachender Helicobacter-Befall meistens mit einer sogenannten „Ergänzungstherapie“ aus verschiedenen Antibiotika und einem Magensäureblocker (einem Protonenpumpenhemmer) behandelt. Das vernichtet zwar die Bakterien, greift aber auch die wichtige Darmflora an. Die Naturheilkunde setzt stattdessen darauf, dem Bakterium die Lebensgrundlage zu entziehen. Durch eine gezielte Milieu-Optimierung im Magen und die Stärkung der Schleimhäute wird die Magenwand so widerstandsfähig, dass sich die Keime nicht mehr halten können.
Natürliche Antibiotika aus der Natur gegen Helicobacter
Die Natur bietet starke Helfer, die antibakteriell wirken, ohne die nützlichen Darmbakterien komplett zu zerstören. Dazu gehört unter anderem hochwertige
