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Akrales Lecksyndrom beim Hund

Das akrale Lecksyndrom beim Hund (auch bekannt als akrale Leckdermatitis oder Leckgranulom) bezeichnet eine chronische, meist durch stereotypes Lecken verursachte Hautveränderung an den Gliedmaßen.

Häufig betrifft diese Erkrankung die Vorderseiten der Unterschenkel oder Pfoten. Da es sich um ein multifaktorielles Geschehen handelt, dasNaturheilkundliche Ansätze beim Lecksyndrom sowohl körperliche als auch psychische Ursachen vereint, ist eine ganzheitliche Betrachtung in der Naturheilkunde besonders vielversprechend.

Was ist das akrale Lecksyndrom?

Beim akralen Lecksyndrom leckt, knabbert oder beißt ein Hund obsessiv an einer bestimmten Stelle seines Körpers – meist an den Vorderläufen. Durch den ständigen Kontakt mit dem rauen Hundespeichel entzündet sich die Haut. Es entsteht ein Teufelskreis: Das Lecken führt zu Entzündungen und Juckreiz, was den Hund wiederum dazu animiert, die Stelle noch intensiver zu bearbeiten. Mit der Zeit verdickt sich das Gewebe und es bildet sich ein sogenanntes Leckgranulom – eine erhabene, oft haarlose und nässende Wunde.

Die Ursachen: Körper und Psyche im Wechselspiel

In der Naturheilkunde gilt das Lecksyndrom selten als reines Hautproblem. Es ist meist ein Symptom für ein tiefer liegendes Ungleichgewicht:

  • Psychische Faktoren: Langeweile, chronischer Stress, Frustration, Trennungsangst oder Traumata. Das Lecken setzt im Gehirn des Hundes Endorphine (Glückshormone) frei, was zu einer Sucht oder Zwangsstörung führen kann.
  • Körperliche Auslöser: Schmerzen im darunter liegenden Gewebe (z. B. Arthrose, Gelenkschmerzen oder Nervenreizungen der Wirbelsäule). Auch Allergien (Futtermittel- oder Umweltallergien) und Parasiten können den initialen Juckreiz auslösen.

 

Naturheilkundliche Behandlungsansätze

Eine erfolgreiche naturheilkundliche Therapie setzt immer an zwei Punkten gleichzeitig an: der lokalen Wundpflege und der inneren Balance (Ganzheitlichkeit).

  1. Lokale Wundbehandlung und Reizlinderung

Um die gereizte Haut zu beruhigen und die Wundheilung zu fördern, bieten sich rein natürliche Substanzen an:

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