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Analdrüsenentzündung beim Hund

Eine Analdrüsenentzündung beim Hund (Analbeutelentzündung) ist für betroffene Vierbeiner äußerst schmerzhaft und unangenehm. Viele Hundebesitzer suchen nach Wegen, das Problem dauerhaft und schonend in den Griff zu bekommen, da das wiederholte, manuelle Ausdrücken beim Tierarzt oft nur die Symptome bekämpft, aber nicht die Ursache behebt.

Hier finden Sie eine sehr ausführliche Übersicht darüber, wie es zu dieser Entzündung kommt und wie Sie sie mit alternativen, ganzheitlichen Methoden behandeln können.

 

Ursachen: Wie entsteht eine Analdrüsenentzündung?

Die Analbeutel des Hundes liegen rechts und links unter der Haut des Afters. Sie produzieren ein sekretartiges, stark riechendes Menü, das beim normalen Kotabsatz durch den Druck des Kots mit abgegeben wird. Funktioniert dieser natürliche Entleerungsmechanismus nicht, staut sich das Sekret, dickt ein, Bakterien vermehren sich – und es kommt zur Entzündung.

Die häufigsten tieferliegenden Ursachen sind:

1. Chronisch weicher Kot oder Durchfall aufgrund falscher Fütterung

  • Die Ursache: Dies ist der mechanische Hauptgrund. Wenn der Kot zu weich ist, fehlt der nötige Druck auf die Analbeutel während des Kotabsatzes. Das Sekret verbleibt in den Beuteln.
  • Die Folge: Das Sekret dickt ein, verstopft die Ausführungsgänge und entzündet sich durch aufsteigende Bakterien.

Oft liegt es daran, dass vielen Hunden ständig Dosenfutter gefüttert wird. Doch auch Trockenfutter ist einfach keine gesunde Nahrung für einen Hund.

2. Futtermittelallergien und Unverträglichkeiten

  • Allergien führen im Körper des Hundes zu chronischen Entzündungsprozessen, die sich sehr häufig an den Schleimhäuten und der Haut (insbesondere in der Analregion) zeigen.
  • Die Folge: Die Schleimhäute der Analbeutel schwellen allergiebedingt an. Dadurch verengen sich die feinen Ausführungsgänge, sodass das Sekret selbst bei festem Kot nicht mehr abfließen kann.

3. Darmentzündungen (IBD / Dysbiose)

Eine entzündete Darmschleimhaut (z. B. bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie IBD) oder eine gestörte Darmflora (Dysbiose) verändert das lokale Immunsystem im Enddarm. Mittlerweile haben Hunde leider auch schon Sibo oder Leacky Gut. Dieses ist derzeit eine Modeerscheinung bei Ernährungsberatern und leider auch bei einigen Tierheilpraktikern. Empfohlen wird oft Moortrunk für den Hund oder die Gabe von Zeolithen. Beides ist hier allerdings nicht angebracht.

  • Die Folge: Krankheitserreger können leichter aus dem Darm in die Analbeutel wandern. Zudem geht eine Darmentzündung fast immer mit wechselnder Kotkonsistenz einher.

4. Bindegewebsschwäche und Übergewicht

  • Übergewichtige Hunde lagern Fettgewebe in der Analregion ein, was die Anatomie und den Druck auf die Analbeutel verändert.
  • Die Folge: Bei einer allgemeinen Bindegewebsschwäche leidet die Elastizität der Ausführungsgänge, was die selbstständige Entleerung blockiert. Hier kann allerdings sehr gut mit Homöopathie eingegriffen werden.

5. Stress und psychische Faktoren

  • Dauerhafter Stress führt beim Hund zu einer chronisch erhöhten Muskelanspannung – auch im Bereich des Schließmuskels. Zudem beeinflusst Stress das Immunsystem und die Darmgesundheit negativ. Leider gibt es Hunde, die jeden Tag von Ihren Menschen gefordert werden mit einem ständigen Bewegungsdrang. Von Hundeschule, über Agility bis zum Fährtensuchen und so weiter. Dies ist für einen Hund nicht förderlich. Hierzu können Sie in einem anderen Artikel unter Verhalten, Training & Gesundheit mehr lesen.

 

Alternative Behandlungsmethoden (Ohne Schulmedizin)

Wichtiger Hinweis vorab: Wenn die Analbeutel bereits prall gefüllt, stark gerötet, heiß oder gar aufgebrochen sind (Abszessbildung), ist der Gang zum Tierarzt oder Tierheilpraktiker unumgänglich, um dem Hund akute Schmerzen zu nehmen.

Ergänzend und zur langfristigen Vorbeugung und Heilung haben sich folgende alternative Ansätze bewährt:

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