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Borreliose beim Hund: Ursprung, Gefahren und ganzheitliche Unterstützung

Woher kommt die BorrelioseDie Borreliose (Lyme-Borreliose) ist eine der bekanntesten und tückischsten Infektionskrankheiten bei Hunden und Menschen. Da die Symptome oft erst Monate – manchmal auch Jahre nach dem eigentlichen Zeckenbiss auftreten und sehr unspezifisch sind (wie Lahmheit, Fieber oder Abgeschlagenheit), ist Aufklärung der beste Schutz.

 

Woher kommt die Borreliose und wie stecken sich Hunde an?

  • Der Erreger: Die Borreliose wird durch bakterielle Erreger namens Borrelia burgdorferi (einzelne Unterarten wie Borrelia afzelii oder Borrelia garinii) ausgelöst.
  • Der Übertragungsweg: Das Bakterium lebt im Darm der Zecke. Saugt die Zecke Blut beim Hund, wandern die Borrelien aus dem Zeckendarm in die Speicheldrüsen und werden so in die Blutbahn des Hundes übertragen.
  • Der Zeitfaktor: Dieser Vorgang dauert in der Regel 16 bis 24 Stunden nach dem Festsaugen. Je schneller eine Zecke entdeckt und entfernt wird, desto geringer ist das Risiko einer Infektion.

 

Welche Zecken stecken an und welche Arten sind besonders gefährlich?

In Mitteleuropa sind vor allem drei Zeckenarten für Hunde und Menschen von Bedeutung, wobei sie unterschiedliche Krankheiten übertragen:

Der Gemeine Holzbock (Ixodes ricinus)

  • Gefahr: Dies ist der Hauptüberträger der Borreliose sowie der FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis).
  • Vorkommen: Er ist die mit Abstand häufigste Zeckenart in unseren Wäldern, Parks und Gärten. Er ist für Mensch und Hund gleichermaßen gefährlich.

Die Auwaldzecke (Dermacentor reticulatus)

  • Gefahr: Sie überträgt seltener Borreliose, ist aber der Hauptüberträger der gefährlichen Babesiose („Hundemalaria“), die unbehandelt schnell tödlich enden kann.
  • Merkmal: Sie ist leicht an ihrem marmorierten Rückenschild zu erkennen und breitet sich durch mildere Winter immer weiter aus.

Die Braune Hundezecke (Rhipicephalus sanguineus)

  • Gefahr: Überträger von Ehrlichiose und Babesiose.
  • Besonderheit: Sie stammt aus dem Mittelmeerraum, wird oft aus dem Urlaub eingeschleppt und kann – im Gegensatz zu den heimischen Arten – in beheizten Wohnungen überleben und sich dort vermehren.

 

Was kann man allgemein tun? (Schulmedizin & Prophylaxe)

Wenn ein Hund an Borreliose erkrankt ist (Diagnose über Bluttest und Symptome oder eine Fellanalyse von hundegesundheit-alternativ), greift die Schulmedizin in der Akutphase zu einer mehrwöchigen Antibiotika-Therapie (meist Doxycyclin). Allerdings weiß man, dass die Behandlung mit Antibiotika weitreichende Folgen für den Darm des Hundes haben kann. Es gibt sehr gute Alternativen um eine Borreliose alternativ zu behandeln.

 

Die Kehrseite der Medaille: Warum chemische Zeckenmittel den Hundekörper belasten

Um Hunde vor von Zecken übertragenen Krankheiten zu schützen, greifen viele Tierhalter zu modernen Kautabletten wie Bravecto oder Simparica. Was im Alltag komfortabel erscheint – eine einzige Gabe schützt oft monatelang –, wirft bei genauerer Betrachtung aus biologischer und ganzheitlicher Sicht schwere Bedenken auf. Diese Präparate greifen tief in den Organismus des Hundes ein.

1. Das Grundprinzip: Wie funktionieren Bravecto und Simparica?

Um zu verstehen, warum diese Mittel für den Hundekörper belastend sind, muss man ihre Wirkungsweise betrachten:
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