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Die Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beim Hund

Die Schilddrüsenunterfunktion, in der Fachsprache Hypothyreose genannt, ist eine der am häufigsten diagnostizierten hormonellen Erkrankungen beim Hund. Da die Schilddrüsenhormone wie ein körpereigener Motor wirken, verlangsamt sich bei einem Mangel der gesamte Stoffwechsel des Tieres.

Schilddrüsendiagnostik beim Hund: Warum ein einzelner Blutwert nicht ausreicht

Wenn der Verdacht auf eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beim Hund im Raum steht, reicht die Bestimmung eines einzelnen Blutwertes (wie demSchilddrüsendiagnostik beim Hund fT4) für eine sichere Diagnose keinesfalls aus. Viele Krankheiten, chronischer Stress oder die Gabe bestimmter Medikamente (z. B. Kortison) können die Schilddrüsenwerte im Blut vorübergehend absinken lassen, obwohl die Schilddrüse selbst vollkommen gesund ist. Man spricht hierbei von einem sogenannten „Euthyroid Sick Syndrome“.

Um Fehldiagnosen und eine falsche Medikamentengabe zu vermeiden, muss der Tierarzt ein vollständiges Schilddrüsenprofil im Fachlabor anfordern. Neben dem freien T4 (fT4) müssen mindestens die folgenden drei zusätzlichen Werte untersucht werden:

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