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Hunde klappen ihre Vorderpfoten im Liegen nach innen, weil diese Position für sie extrem bequem, gelenkschonend und energiesparend ist.
Es handelt sich dabei um ein völlig natürliches Verhalten, das mit der Anatomie und den Instinkten des Hundes zusammenhängt.
Hier sind die wichtigsten Gründe, warum Hunde diese Haltung einnehmen:
Entlastung der Muskeln und Gelenke
Wenn ein Hund seine Pfoten nach innen eindreht oder anwinkelt, entspannt das die Sehnen und Muskeln in den Vorderbeinen. In dieser Position müssen die Muskeln keine Kraft aufwenden, um das Bein gerade oder startbereit zu halten. Es ist für den Hund das anatomische Äquivalent dazu, wenn wir Menschen auf dem Sofa die Beine hochlegen oder die Arme verschränken.
Speicherung von Körperwärme
An den Pfotenballen haben Hunde kaum Fell. Wenn sie die Pfoten unter den Körper oder eng an die Brust ziehen, schützen sie diese nackten Stellen vor Kälte. Das Einrollen hilft dem Hund, seine Körperkerntemperatur stabil zu halten und keine unnötige Energie zu verschwenden.
Schutz und Sicherheitsgefühl
Die Pfoten und der Bauch gehören zu den empfindlichsten Stellen eines Hundes. Indem er die Pfoten nach innen klappt, schützt er sie instinktiv vor potenziellen Gefahren. Zudem zeigt diese Position, dass sich Ihr Hund in seiner Umgebung absolut sicher und entspannt fühlt, da er aus dieser Haltung heraus nicht blitzschnell aufspringen kann.
Wann Sie aufpassen sollten
Solange Ihr Hund diese Haltung beim gemütlichen Dösen einnimmt und ansonsten normal läuft, ist das Verhalten völlig unbedenklich. Sollte er die Pfoten jedoch auch im Stehen merkwürdig eindrehen, beim Aufstehen lahmen oder Schmerzreaktionen zeigen, kann eine Gelenkerkrankung wie Arthrose oder eine Verletzung dahinterstecken.
