Die Diagnose Knochenkrebs ist für jeden Hundebesitzer ein schwerer Schock. In den allermeisten Fällen handelt es sich dabei um ein sogenanntes Osteosarkom – einen hochentwickelten, aggressiven und bösartigen Tumor, der die Knochenstruktur zerstört. Betroffen sind statistisch gesehen vor allem große Hunderassen und Riesenrassen wie die Deutsche Dogge, der Rottweiler, der Greyhound, der Irische Wolfshund oder der Bernhardiner. Da diese Tumorart extrem schmerzhaft ist und schnell metastasiert, ist schnelles und strukturiertes Handeln gefragt.
In diesem Beitrag erfahren Sie, woher die Erkrankung kommt, wie die moderne Tiermedizin sie behandelt und welche wertvolle Unterstützung die Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) sowie die Homöopathie leisten können.
In diesem Beitrag lesen Sie:
Woher kommt Knochenkrebs beim Hund?
Die genauen molekularen Ursachen, warum einzelne Zellen im Knochen entarten, sind wissenschaftlich noch nicht vollständig geklärt. Experten gehen von einem multifaktoriellen Geschehen aus, bei dem verschiedene Risikofaktoren zusammenkommen:
- Genetische Veranlagung: Bestimmte Rassen und Linien zeigen eine deutliche Häufung, was eine erbliche Komponente untermauert.
- Wachstum und Mikrotraumata: Riesenrassen wachsen in den ersten Lebensmonaten rasant. Die Zellteilungsrate in den Wachstumsplatten der langen Röhrenknochen (meist an den Gliedmaßen) ist enorm hoch. Kleinste, wiederkehrende mechanische Belastungen (Mikrotraumata) im Alltag können dabei Fehler bei der Zellteilung begünstigen.
- Vorausgegangene Knochenschäden: Verletzungen, alte Knochenbrüche
